Schäbses Schäbse Dinge, schäbse Gedanken

8.Feb 110

We Are the People

Ist es nicht nett, was Vodafone, da gerade macht? Diese Werbekampagne, mit der sie das Lied (der Newcomer) Empire of the Sun so bekannt machten und damit vielleicht fast eine Hymne auf die Bewegungen und Freiheitskämpfe in Ägypten, Tunesien, Jordanien u.a. bieten? »We Are the People« schallt es durch die Wohnzimmer. Das Netz hilft dem Meinungsaustausch, der Demokratie, der Freiheitsbewegung, der Revolution. Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit! Weg mit den Fesseln der Diktatur und Unterdrückung! (Kombiniert mit einer kleinen Liebesgeschichte, die zugegebenermaßen das Hauptaugenmerk des Spots ist. Aber ihr Glück finden die beiden durch das Überwinden von Informationsdefiziten mithilfe des Netzes.)


Direktlink bei Problemen

So zum Beispiel aus dem Text des Liedes: Weiterlesen »

19.Nov 101

Atmosphärisches

Zum Beginn der kalten und »nachdenklichen« Jahreszeit eine kleine nette Entdeckung, die ich heute dank Peter Breuer gemacht habe.

Auf der kleinen aber feinen Seite http://inbflat.net/ kann man sich aus 20 verschiedenen YouTube-Videos ganz einfach seinen eigenen, persönlichen Klangteppich in b-moll knüpfen. Die Videos sind alle sehr ruhig und von verschiedenen Menschen mit ungewöhnlichen »Instrumenten« erstellt worden und können dort zusammengemixt werden. Beruhigt und inspiriert wie ich finde sehr und man kann darauf auch gut eine halbe Stunde verbringen und abtauchen.

Leider weiß ich über das Projekt nichts Genaueres, aber schaut doch mal vorbei!

28.Okt 100

Dropbox-Speicherplatz teilweise verdoppeln

Viele werden ja den kostenlosen Online-Backup-, Sync- und Dateiverteil-Dienst Dropbox schon kennen, der für Linux, Windows und Mac sowie Smartphones verfügbar ist. Nur kurz für die Nichteingeweihten: Todeinfaches kleines Programm, mit dem man einen bestimmten Ordner auf verschiedenen Computern synchron halten kann, Backups machen und per Webinterface darauf zugreifen kann, mit anderen an Dateien gemeinsam arbeiten kann, Dateien zum Download anbieten kann (z.B. wenn zu groß für die eMail), Fotogalerien erstellen kann und, und, und. Genaueres zur Dropbox gibt es en masse im Internet.

(Kleiner Exkurs: Sicherheitstechnisch muss man sich schon bewusst sein, dass theoretisch die Jungs und Mädels von Dropbox eure Daten lesen können – wie bei eMail-Providern eben auch. Dagegen kann man was mit TrueCrypt machen oder aber sowas wie SpiderOak nutzen, das einen deutlich sicheren Eindruck macht, wenn man das mit dem »Zero Knowledge« einmal durchliest.)

Nun aber zurück zum Eigentlichen und der Dropbox: Man konnte bislang seinen eigenen Online-Speicherplatz von 2 GB auf bis zu 10 GB durch Werben von neuen Nutzern erweitern, Weiterlesen »

28.Aug 101

Australische Katzenmusik in Mexiko

So schlimm wie der Titel vermuten lässt, wird es gar nicht. Es geht wieder um Musik. Wo wir gerade bei sommerlicher Musik waren, passt es ganz gut, endlich etwas vorzustellen, das ich in Mexiko kennengelernt habe. Stilrichtung? Nicht einfach zu beschreiben. Eine Mischung aus Jazz, Reggae, Ska, Funk, Latino, … Je nach Lied und nach dem, was man gerne darin wiederfindet. Sehr instrumentenreich und virtuos. Die Rede ist von »The Cat Empire«.

Mein Mitbewohner Samuel hat sie mitgebracht und von da an fand sie oft Verwendung beim gemeinsamen Kochen oder beim kleinen Tequila am Abend. Auch wenn sie Australier sind und man sie in Mexiko gar nicht kannte.

Kostprobe? Los gehts: Weiterlesen »

21.Aug 101

Kostenlose »Beat Connection«

Wenn ihr diesen Eintrag lest, ist die Domain schon umgezogen und alles wieder in Ordnung :-). Tut mir leid für die kurze Auszeit gestern.

Ich bin vor Kurzem auf Musik gestoßen, die so nicht unbedingt zu meinem Standardrepertoire (wenn es das überhaupt gibt) gehört, die ich aber doch ziemlich ansprechend fand und gerne mit euch teilen würde. Besonders gut geht das dadurch, dass die Band sie kostenlos im Internet anbietet.

Die Band nennt sich Beat Connection, kommt aus Seattle, und hat im Juli ihr erstes Album namens »Surf Noir EP« veröffentlicht, das sie selbst mit den Etiketten »dance«, »indie«, »Seattle«, und »pop« versehen hat. Elektronisch und sommerlich ist es alle Fälle. Über die Band ist bislang noch nicht sehr viel mehr herauszufinden.

Die Plattform, auf der sie die Musik zum Download anbieten, hat die Musik sowohl in wegweisenden Formaten wie Ogg Vorbis und FLAC und auch schnödes MP3 in akzeptabler Bandbreite auf Lager, aber bietet darüber hinaus noch die für euch bequeme Möglichkeit des Einbindens in den Blog. Leider nur Flash, aber man kann nicht alles haben…

<a href="http://beatconnection.bandcamp.com/album/surf-noir-ep">Sunburn by Beat Connection</a>

Ich weiß leider nicht, ob sie die Musik unter einer freien Lizenz anbieten, aber kostenlos wie gesagt ist sie. Bei Gefallen oder Problemen mit dem Flashplayer oben kann man das komplette Album auch direkt auf bandcamp.com anhören und runterladen.

Macht Sommernächte länger, Computerarbeiten leichter und Räume größer.

13.Jul 100

Klickempfehlungen vom 13. Juli

Lange sind die letzten Klickempfehlungen her… Heute gibt es eine kleine Sammlung älterer und aktueller interessanter Sachen aus dem Netz.

  • Stefan Mesch: »Watchblogs: Wächter über dem Mainstream«
    Der Zeit-Artikel schneidet kurz ein paar interessante Blogs an, von denen vier auch in meiner täglichen Leseliste sind. Ich finde solche Berichterstattung ziemlich wichtig, auch wenn bzw. weil sie natürlich oft sehr subjektiv ist. Trotzdem würde ich nicht so weit gehen und darin die Chance der »echten« Demokratisierung der Gesellschaft zu sehen, wie es manche tun.
  • Christian Bommarius: »Verfolgerwahn«
    Ein guter Leitartikel in der Frankfurter Rundschau über die Überwachungen im Rahmen der Ermittlungen gegen die mg. Vorgestern wurde bekannt, dass nach vier Jahren auch das Verfahren gegen Andrej Holm eingestellt wurde (Meldung bei gulli.com und die ganze unglaubliche Geschichte natürlich im Blog von Anne Roth, seiner Frau).
  • Stefan Krempl: »Island soll Medien- und Datenfreihafen werden«
    Ein äußerst spannendes Projekt, in Island ein striktes Informationsschutzgesetz einzuführen, kann zu gestärkter Pressefreiheit in vielen Ländern und mutigerem/investigativeren Journalismus führen. Die verlinkte Meldung ist glaube ich als Einstieg ganz gut, es gibt natürlich noch hundert andere Quellen, die sich damit beschäftigen. Ebenfalls einsteigend vielleicht noch die taz, die englische Wikipedia und Julian Assange euphorisch im Guardian.
10.Jul 100

Der Müll kommt mit der Post

Die Ökobox zum Recycling von Getränkekartons Hier in Wien gibt es verschiedene Recyclingsysteme, die von den »48ern«, den Mitarbeitern der Magistratsabteilung 48 und zuständig für »Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark«, betrieben werden. Es gibt Container für Altpapier, Weiß- und Grünglas, PET-Flaschen und Dosen. Manchmal noch Biomüll und immer natürlich Restmüll – aber keinen wie bei uns bekannten »Gelben Sack«. Für Recyclingstoffe müssen die normalen/kleinen Haushalte die Sachen zu den öffentlichen Recyclingcontainern in den Straßen tragen, weil nur in den großen Wohnhäusern Recyclingstoffe auch abgeholt werden. Oder sie – das ist kein Witz – per Post schicken. Aber zunächst grundsätzlich:

Ich hab schon ein paar Mal gehört und gelesen, dass das deutsche System des Gelben Sacks oder der Gelben Tonne eigentlich nicht optimal sei und man stattdessen eine Trennung in weichen/nassen bzw. zusammenklebenden Müll und harten, trennbaren Müll machen sollte. Der harte Müll bestehend aus Metall, Papier, Plastik und Glas könnte dann effizienter von Maschinen sortiert werden und man spart sich den Aufwand der Vorsortierung und getrennten Sammlung.

Es gab hier auch mal einen gelben Sack, der 2004 aber in eine reine PET-Flaschen Sammlung umgewandelt wurde, um die Qualität der Kunststoffsammlung zu verbessern und weniger unbrauchbaren Müll in der Sammlung zu haben. Andere vielleicht realistischere Gründe auf das Recycling von allen anderen Plastikarten zu verzichten, kenne ich nicht, aber die Auswirkungen: Sonstiges Plastik und Getränkekartons gehen in den Restmüll; oft auch die Flaschen, weil die Leute zu faul sind, sie auf die Straße zu bringen. Weiterlesen »

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